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Gin von G bis N

So wird Gin hergestellt

Gin ist ein Schnaps, der aus Getreide hergestellt wird und einen besonderen Wacholdergeschmack vorweist. Oft sieht man auf Etiketten verschiedener Gin-Hersteller "London Dry Gin" oder nur "London Gin".

Die EU sieht für diese Bezeichnung ganz bestimmte Bedingungen vor.

  1. Der Gin muss hierfür mindestens 37,5 % Alkohol enthalten
  2. Es dürfen nur natürliche und naturidentische Aromastoffen enthalten sein, zum Beispiel Engelwurz, Koriandersamen oder getrockneten Zitrusschalen.
  3. Der Wacholdergeschmack muss dennoch immer dominant sein.

Der Ursprung des Gin

Die Geschichte des Gins reicht bis ins 15. Jahrhundert in die Niederlande und Belgien zurück. Dort nannte man ihn "Genever". Dieses Wort stammt vom niederländischen "jeneverbes" oder auch dem französischen "genévrier" ab.

Beide Begriffe bedeuten "Wacholder". Insbesondere Soldaten machten sich Gin zu Nutze. Während des Achtzigjährigen Krieges von 1568 bis 1648 genehmigten sich niederländische Soldaten Gin, um mutiger in die Schlacht zu ziehen. Später tranken britische Soldaten tranken Gin & Tonic, um nicht von Malaria-Mücken gestochen zu werden.

Denn in Tonic Water ist China-Rinde enthalten. Und Mücken mögen den Geruch dieses als Heilmittel bekannten Stoffs. Nach 1600 kam der "Genever" mit den Briten von Zentraleuropa auf die britische Insel, wo diese 1750 aus "Genever" ihren Gin weiterentwickelten.

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Diese berühmten Persönlichkeiten sind Gin-Trinker

Queen Mum als Vertreterin des britischen Königshauses hatten wir schon erwähnt. Außerdem war Winston Churchill als Fan von Gin bekannt. Und natürlich James Bond, Agent 007, der ihn in seinem Martini trank. Den Martini geschüttelt, nicht gerührt …

So trinkt man Gin

Pur trinkt man ihn nur selten, deutlich beliebter ist der Gin Tonic. In den 1930er rührte man den Cosmopolitan auch noch mit Gin an, heutzutage nimmt man jedoch eher Wodka. Gin ist vielseitig kombinierbar mit Säften oder Softdrinks. Gin-basierte Getränke sollten aber immer kalt serviert werden. Also viele oder ein großer Eiswürfel in einem bauchigen Glas eignen sich sehr gut.

Das unterscheidet Gin von anderen Destillaten

Was auf der Hand liegt ist, dass man Gin fast nicht pur trinkt. Das schadet aber dem Geschmack des Gins nicht, weil er auch gemischt mit Tonics oder Säften immer seinen eigenen Geschmack bewahrt. Ganz im Gegensatz zu Vodka. Dazu kommt, dass Gin in seinen verschiedenen Sorten und Marken sehr unterschiedlich schmeckt. Von Zitrus-Aromen und Kräuternoten ist alles dabei.

So gut schneidet Gin im Vergleich zu anderen Spirituosen ab

Durch den enthaltenen Wacholder und Stoffe aus Koriandersamen soll Gin die Nierenfunktion anregen, also dafür sorgen, dass unliebsame Stoffe aus dem Körper gespült werden. Außerdem soll Gin reich an Radikalfängern, sogenannten Antioxidantien sein. Natürlich besteht Gin zu einem Großteil an Alkohol, jedoch kann man durchaus sagen, dass Gin schonender für den Körper als andere Schnäpse ist.

Nicht zuletzt enthält Gin relativ wenige Kalorien mit 20 kCal/cl.

Diese Regionen sind besonders berühmt für ihren Gin

Auch wenn Gin weltweit hergestellt wird, sind die Briten nach wie vor an der Spitze, wenn es ums Destillieren von Gin geht. Da Queen Mum Gin zu ihrem Lieblingsdrink erklärt hatte, wurde Gin häufig mit dem britischen Königshaus assoziiert.

  • Gin aus englischer Herstellung ist stark, hat einen dominanten von Wacholder-Geschmack und ohne viele Noten von Botanicals.
  • In Spanien destilliert man den Gin dagegen lieblicher, was üblich ist für die Mittelmeer-Gegend. Dort mag man es eher süßer.
  • Französische Gins sind besonders floral mit Zitrusnoten.
  • Österreichische Gins werden mit vielen heimischen Botanicals hergestellt.